Online und kostenlos: Girokonto heute
Heutige Girokonten können schnell und bequem online eröffnet werden. Doch das ist noch nicht alles. Immer mehr Konten sind in der Folge auch völlig kostenlos. Das betrifft sowohl die Eröffnung als auch die Kontoführung und Überweisungen. Beim genaueren Blick auf die Banken, solche Angebote offerieren, fällt schnell ein bestimmtes Muster auf. Misstrauen aufgrund der vermeintlich zu guten Angebote ist deswegen unbegründet. Interessierte Kunden können von der neuen Kontolandschaft also nur profitieren.
Stichwort Direktbank
In den letzten Jahren wurde das Feld der klassischen Banken wie Sparkasse, Deutsche Bank oder Commerzbank um einige neue Namen erweitert. Am bekanntesten ist die DKB. Seit der Eröffnung des Internetkontos vor etwa sechs Jahren verzeichnet die Berliner Bank starken Zulauf. Dies liegt am Direktbankprinzip. Direktbanken sind Banken, die einzig online existieren, es gibt also kein Filialnetz. Dadurch werden die Kosten logischerweise stark reduziert, sodass die Bank in der Lage ist, den Kunden bessere Angebote zu machen als klassische Banken. Der Kunde profitiert also direkt von der schlanken Struktur der Direktbank. Spezielle Boni erhöhen die Attraktivität des Internetkontos weiterhin. So ist es mittlerweile üblich, zusätzlich zum Girokonto auch eine Kreditkarte zu vergeben. Diese ist, wie das Konto selbst, völlig kostenlos und ermöglicht je nach Anbieter sogar die kostenlose Bargeldabhebung weltweit. Direktbanken dieser Art sind also ein Geschäft ohne Risiko. Nebenbei liegt die Verzinsung etwas höher als auf dem herkömmlichen Sparbuch; der Tagesgeldcharakter rundet das Angebot somit ab.
Direktbanken verschiedener Art
Die DKB ist in vielerlei Hinsicht ein spezieller Fall. Am wichtigsten ist vielleicht, dass sie die einzige wirklich bekannte Direktbank ist, die zugleich auch völlig eigenständig ist. Die anderen Anbieter sind nämlich allesamt Tochtergesellschaften großer Häuser. Die .comdirect ist ein Spross der Commerzbank, die ING DiBa gehört zur niederländischen ING-Bank. Für den Kunden ergibt sich daraus ein Vorteil: Das Filialnetz der Dachkonzerne kann nämlich für Bareinzahlungen genutzt werden. Für die meisten Menschen ist das allerdings eher uninteressant, da Bargeld im Alltag ohnehin immer mehr an Bedeutung verliert. Für die Einzahlung gilt das folglich erst recht. Es gilt also, das bestehende Anbieterfeld zu vergleichen. Wichtige Faktoren sind Kosten, Soll- und Ist-Zinsen sowie die Anzahl kostenloser Geldautomaten. Der Girokontovergleich der BankLupe zeigt auf einen Blick alle wichtigen Parameter an. Zudem wird dargestellt, ob es sich bei der Kreditkarte um eine MasterCard oder VISA handelt.
